5 Freunde bei 3 Brüdern

Das diesjährige BubenAltherrenreisli führte uns nach Riga in Lettland. Man liest so allerhand über Riga im Internet: Achtung vor randalierenden englischen Saufbrüdern, Achtung vor allen Arten von Betrug, Achtung vor fremden Substanzen in Getränken. Doch nichts von alledem haben wir angetroffen.

Stattdessen ein hübsch herausgeputztes Städtchen, mit netten und zuvorkommenden Menschen.

Der Spaziergang durch die Altstadt führt an zahlreichen sehenswerten Gebäuden vorbei, z.B. am Pulverturm, einem Schiesspulverlager auf dem 18. Jahrhundert.

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Pulverturm

Die drei Brüder, ein Nebeneinander von drei mittelalterlichen Gebäuden, gehören zu den ältesten Bauwerken der Stadt.

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Die drei Brüder

Ebenfalls hübsch anzusehen: Das House of Blackheads auf dem Rathausplatz (im 2. Weltkrieg zerstört, dann in den Neunzigern wieder aufgebaut), mit der Petrikirche im Hintergrund. Gleich daneben das Museum of the Occupation, das die Schandtaten deutscher und russischer Besatzung im Detail dokumentiert.

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House of Blackheads

Auch die orthodoxe Geburtskathedrale weiss im sanften Herbstlicht zu gefallen.

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Orthodoxe Geburtskathedrale

Alles in allem ein sehr lohnenswerter Besuch. Das Filet im Rock & Ribs war empfehlenswert, und Lettlands’s erstes Rock Café, mit Livekonzerten lokaler Bands, ebenfalls.

Alle Bilder wie immer auf Flickr.

Im Land der untergehenden Sonne

Wenn die Tür des Taxis sich von selber öffnet, der Taxifahrer weisse Handschuhe trägt und die Toilette mehr Knöpfe hat als die TV-Fernbedienung und auf Wunsch musiziert, dann befindet man sich in Japan.

Ja, Japan ist speziell, um nicht zu sagen “anders”. Auf der einen Seite bestaunt man traditionelle Bauwerke wie den Meiji-Schrein…
Meiji Jingu

Meiji Jingu

…oder die Anlage des kaiserlichen Palasts in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs.
Tokyo-3570

Auf der anderen Seite begegnet man modernen Gebäuden und schräg angezogenen Leuten, wie bspw. in Shibuya oder Shinjuku.
Shinjuku

Generell ist die Orientierung im Sündenviertel Shinjuku für den ortsunkundigen Europäer nicht ganz einfach. Alle – ja, alle – Lokale sind nur mit japanischen Symbolen verziert.
Shinjuku

Speisekarten sind nur auf Japanisch erhältlich, und leider spricht auch niemand – nein, niemand – Englisch. Restaurants verkaufen “Hormone”…
Tokyo-0253

…während spezialisierte Läden kleine Hunde zum Mitnehmen feilbieten. Man sehnt sich halt manchmal nach ein wenig Wärme.
Tokyo-0251

Was man sich nicht entgehen lassen darf, ist der Tsukiji Fish Market. Die Vielzahl an bunten Fischen und Schalentieren lässt einen den etwas speziellen Geruch – zu früher Morgenstunde – völlig vergessen.
Tokyo Tsukiji Fish Market

Von dort ist es nur ein kleiner Fussmarsch ins hippe Ginza-Viertel (wo sich natürlich ein Besuch im Victorinox Store anbietet…).

Eine besondere Beziehung pflegen die Japaner zum Fuji-san, dem majestätischen Berg, der sich zu später Stunde hervorragend aus dem Tokyo Metropolitan Government Building bestaunen lässt.
Fuji-san

Der Besuch war kurz. Und muss definitiv wiederholt werden. Weitere Fotos auf Flickr.

Auf den Spuren von Justin Timberlake

Verglichen mit anderen Regionen in Italien ist Apulien wenig bekannt. Zu unrecht, wie wir finden. Der Stiefelabsatz weiss zu begeistern mit schönen weissen Städtchen, die meist auf einem Hügel stehen…

Locorotondo

Locorotondo

…mit maledivenartigen Stränden und nicht zuletzt mit Hotels, welche imposante Poollandschaften aufweisen. Daher sprachen wir schon bald nur noch von Ampoolien.

Man nehme als Beispiel die Tenuta Centoporte nahe dem Hafenstädtchen Otranto.

Ampoolien

Ampoolien

Das Mass aller Dinge ist aber sicher das Borgo Egnazia Resort. Dieses ist im Prinzip ein apulisches Dorf, das als Hotel fungiert, und verfügt über ganze vier Pools, wovon einer beheizt ist. Der absolute Luxus. Letztes Jahr hat Justin Timberlake hier seine Jessica geehelicht, und dafür angeblich 6.5 Million $ hingeblättert, also für das Hotel, nicht für die Jessica. Wir haben etwas weniger bezahlt, durften aber trotzdem im Pool baden. Definitiv eines der Top 3-Hotels bisher.

Pool Nr. 1 und 2

Pool Nr. 1 und 2

Auch die grösseren Städte lohnen einen Besuch, so z.B. Lecce. Dort gibt es auf der Piazza Duomo einen 68 Meter hohen Kirchturm, und rundherum zahlreiche verwinkelte Gassen. Oder der Klassiker – Alberobello, mit seinen Trulli.

Nonna ed il suo trullo

Nonna ed il suo trullo

Schliesslich Gallipoli, im Westen Apuliens. Das Städtchen liegt am Meer, und darum gibt es dort auch einen Fischmarkt. Die Fischer dort pflegen allerdings einen lokalen, für das ungeübte Ohr nahezu unverständlichen Dialekt.

Gallipoli

Gallipoli

Zum roten Hahn

Zum roten Kater

In Apulien kann man nicht nur baden, sondern auch hervorragend essen, z.B. in der Osteria di Chichibio in Polignano a Mare (unweit des Borgo Egnazia) oder in der Trattoria Gatto Rosso in Taranto.

Polignano a Mare

Polignano a Mare

Weitere Fotos auf Flickr.

Vom Mond in die blaue Lagune (Island, Teil 2)

Im zweiten Teil unserer Reise durch Island verlor der isländische Sommer zwar etwas von seiner Intensität, die Vielfältigkeit der Landschaft wurde dafür immer grösser.

So machten wir uns am 8. Tag auf, den Geländewagen seiner Bestimmung zuzuführen, nämlich einer Fahrt zur Askja, der Mondlandschaft im Hochland, die mit normalen PKWs nicht befahren werden darf.

To the moon, please

To the moon, please

Mehrere Flussdurchquerungen später…

River deep, Mountain high (Herðubreið im Hintergrund)

River deep, Mountain high (Herðubreið im HIntergrund)

…erreichten wir dann die Askja mit dem Krater Víti, in welchem auch gebadet werden kann.

Mondlandschaft Askja mit Krater Viti

Mondlandschaft Askja mit Krater Víti

Abends gings nach Seydisfjördür, ein Kaff ganz im Osten Islands gelegen (wo auch die Fähren, die aus dem restlichen Europa kommen, anlegen), beliebt bei Künstlern, Freaks und anderen bemerkenswerten Gestalten, wie das Dinner im Bistro Skaftfell zeigte.

Seydisfjördur Skyline

Seydisfjördur Skyline

Tags darauf erkundeten wir die Ostfjorde weiter und nächtigten schliesslich in Eskifjördur

Ein Tag am Meer (Eskifjördur)

Ein Tag am Meer (Eskifjördur)

…in einem kleinen Cottage auf dem Hof Mjoeyri, wo die Besitzer neben vielen anderen Tieren auch ein verwaistes Polarfuchsbaby aufziehen.

Polarfuchs

Polarfuchsbaby

Von dort ging es weiter nach Höfn, bekannt für seinen Hummer. Die Hummervariationen im Pakkhús sind empfehlenswert.

Zwischen Höfn und Vík liegt die Gletscherlagune Jökulsárlón, bekannt aus mehreren James Bond-Filmen. Die schwimmenden Eisberge geben ein spektakuläres Bild ab.

Eisberge im Jökulsarlon

Eisberge im Jökulsárlón

Jökulsárlón mit Breiðamerkurjökull im Hintergrund

Jökulsárlón mit Breiðamerkurjökull im Hintergrund

Weiter westlich dann der Nationalpark Skatfafell, in dem man gut wandern und den Wasserfall Svartifoss bestaunen kann.

Ein Highlight dann sicherlich das Dorf Vík í Myrdal. Hier stehen die beachtlichen Basaltfelsen Reynisdrangar.

Reynisdrangar

Reynisdrangar (von Osten gesehen)

Reynisdrangar (von Westen)

Reynisdrangar (von Westen gesehen)

Die Lundis kann man hier sehr gut im Flug beobachten, wenn sie ins Meer stechen, um Nahrung zu holen.

Lundi im Anflug

Lundi im Anflug

Gleich daneben der südlichste Punkt Islands, die Halbinsal Dyrhólaey.

Dyrhólaey - südlichster Punkt Islands

Dyrhólaey – südlichster Punkt Islands

Von dort ging es dann direkt weiter nach Reykjavík, der wohl einzigen Hauptstadt Europas wo die Einkaufsstrasse nicht gleich ausschaut wie sonst überall.

Laugavegur, Reykjavík

Laugavegur, Reykjavík

Reykjavík's Skyline spiegelt sich im Stadtsee Tjörnin

Reykjavík’s Skyline spiegelt sich im Stadtsee Tjörnin

Nach dem obligaten Bad in der blauen Lagune flogen wir entspannt und erholt wieder nach Hause.

Blaue Lagune

Blaue Lagune

Alles in allem hat es uns hervorragend gefallen in Island. Unsere Route (siehe unten) können wir zur Nachahmung empfehlen. Der Abstecher in die abgelegenen Westfjorde muss allerdings nicht unbedingt sein, wenn man wenig Zeit hast bzw. nicht so weit fahren möchte (Lundis sieht man mit etwas Glück auch in Vík von ganz nah). Wer nur die absoluten Highlights sehen will, schafft das auch in einer Woche. Und einen Geländewagen braucht man nicht. Den Abstecher in die Askja kann man auch organisiert machen.

Alle Fotos der Island-Rundreise sind nun auf Flickr.

Die Route im Detail:

  1. Tag: Reykjavík – Goldenes Dreieck (Geysir, Gullfoss, Thingvellir) – Reykjavík (Dinner im Rest. Laekjarbrekka (gut); Übernachtung im Pisa Guesthouse (ok))
  2. Tag: Reykjavík – Borgarnes – Halbinsel Svaefellsnes – Grundarfjördur (Hotel Framnes eher nicht zu empfehlen, ist aber das einzige im Ort)
  3. Tag: Grundarfjördur – Látrabjarg (Guesthouse Bjarkarholt (ok))
  4. Tag: Látrabjarg – Thingeyri – Isafjördur (Dinner im Tjöruhusid (sehr gut); Hotel Isafjördur (gut))
  5. Tag: Isafjördur – Holmavík – Hvammstangi (Welcome Hotel (gut))
  6. Tag: Hvammstangi – Halbinsel Vastnes – Akureyri – Hotel Raudaskrida (sehr gut; auch Dinner)
  7. Tag: Raudaskrida – Myvatn – Dettifoss – Whale Watching in Húsavík (Rest. Gamla Baukur (gut)) – Hotel Raudaskrida
  8. Tag: Raudaskrida – Askja (Lunchpaket nicht vergessen!) – Seydisfjördur (Dinner im Hotel Aldan (gediegen) oder Bistro Skaftfell (schräg, aber gut); Hotel Aldan (sehr gut))
  9. Tag: Seydisfjördur – Eskifjördur (Cottage auf dem Hof Mjoeyri)
  10. Tag: Eskiflördur – Höfn (Dinner im Pákkhus (sehr gut); Höfn Inn Guesthouse (ok))
  11. Tag: Höfn – Jökulsarlón – Skaftafell (Fosshotel Skaftafell buchen, oft ausgebucht, da wenig Alternativen)
  12. Tag: Skaftafell – Vík (Hotel Hofdabrekka (gut))
  13. Tag: Vík – Reykjavík (Dinner im Grillmarket (sehr gut); Luna Hotel Apartments (ok))
  14. Tag: Reykjavík – Blaue Lagune – Flughafen Keflavík (Rückflug)

Im ewigen Nordlicht Islands

Nun sind wir schon über eine Woche in Island (das Gepäck kam nach 2 Tagen schliesslich auch noch an) und umrunden die Insel aus Feuer und Eis im gemieteten Geländewagen.

Eines vorweg: Das Wetter ist unerträglich. Den ganzen Tag (und fast die ganze Nacht durch) scheint die Sonne, und das Thermometer kratzt täglich an der 20°-Grenze…wie soll man das bloss aushalten? :-)

Reykjavik, Tjörnin

Reykjavík, Tjörnin

Aber das ist nicht das einzige, was hier nicht stimmt. Im Freilichtmusem Árbær in Reykjavík trafen wir Schafe mit 4 Hörnern…

4-hörniges Schaf

4-hörniges Schaf

…andernorts schiesst heisses Wasser bis zu 70 Meter hoch aus dem Boden…

Geysir

Geysir

…nur um an anderer Stelle tosend zu Tale zu krachen.

Gullfoss

Gullfoss

Tags darauf machten wir uns nordwärts auf den Weg zur Halbinsel Snæfellsness, wo man Robben und Vögel beobachten kann.

Robben

Seehund, gemeiner

Nach so viel fettigem Getier empfiehlt sich eine kurze Rast im Restaurant Arnarbaer in Arnarstapi, wo es “richtigen” Kaffee und hausgemachten Kuchen gibt.

Restaurant Arnarbaer, Arnarstapi

Restaurant Arnarbaer, Arnarstapi

An Tag 3 dann die Westfjorde. Hier weiss der Vogelfelsen Látrabjarg zu begeistern. Die putzigen Lundis (dt.: Papageientaucher, engl.: Atlantic Puffin) brüten hier zu Tausenden. Sie sind übrigens nicht nur hübsch anzusehen, sie schmecken auch ganz lecker.

Lundi

Lundi

In den Westfjorden ist vom Tourismus noch nicht so viel zu spüren. Karge Landschaften, durch die sich Schotterstrassen schlängeln, ab und zu ein Wasserfall…

Dynjandi Wasserfall, Westfjorde

Dynjandi Wasserfall, Westfjorde

…dann wieder ein Fischerdorf. Es empfiehlt sich ein Stop im Kaffihusið Simbahöllin in Þingeyri. Dort gibt es, neben verschiedenen Suppen, belgische Waffeln als Hausspezialität.

Kaffihusið Simbahöllin

Kaffihusið Simbahöllin, Þingeyri

Am 4. Tag erreichten wir Isafjörður, den etwas grösseren Fischerort weiter nördlich. Dort trinkt man ein Bierchen im Faktorshus und lauscht der Livemusik im Garten.

Faktorshus

Faktorshus

Zum Abendessen geht man ins Tjöruhusið (ältestes Haus in ganz Island), wo es ein All-you-can-eat-Fischbuffet gibt, das primär von Einheimischen (und ein paar TripAdvisor-Lesern) besucht wird.

Älteste Häuser Islands in Isafjördur

Älteste Häuser Islands, Isafjörður

Am 5. Tag verliessen wir die Westfjorde nach einem Stop in Hólmavík und einem islandüblichen Suppen-und-Salatbuffet-Lunch im Café Riis wieder und gelangten nach Hvammstangi, wo wir das Seehundemuseum besuchten.

Tag 6: Von Hvammstangi aus bietet sich eine Umrundung der Halbinsel Vastnes an. Man sieht dort ebenfalls Seehunde, zahlreiche Vögel, Ponys,

Pony mit ebensolchem

Pony mit ebensolchem

einen imposanten Schaftrenner…

Schaftrenner

Schaftrenner

…und die Felsformation Hvitserkur.

Hvitserkur

Hvitserkur

Von dort ging es weiter nach Akureyri, dem grössten Ort in Islands Norden, wo es jedoch neben einem Kunstmuseum, einem botanischen Garten und ein paar netten Restaurants nicht allzu viel zu erleben gibt.

Am siebten Tage kamen wir zum Myvatn, dem Mückensee, bekannt für seine Vogelvielfalt. Etwas weiter östlich brodeln die Schwefelfelder von Námaskarð. Das längere Aushalten des dortigen Gestanks wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

Schwefelfelder von Námaskarð

Schwefelfelder von Námaskarð

Weiter nordöstlich dann der gemäss Wikipedia “leistungsstärkste” Wasserfall Europas, der Dettifoss. Ein eindrückliches Naturschauspiel.

Dettifoss, Autor in klein

Dettifoss, Autor in klein

Den Tag beschlossen wir mit etwas Whale Watching in Húsavík. Und tatsächlich: Wir sahen etwa 7 Buckelwale; einer liess sich sogar zu einem Sprung hinreissen. Fürs Foto hats immerhin für einen Buckel und eine Schwanzflosse gereicht.

Buckelwal

Buckelwal

Heckflosse, Spoiler

Heckflossenspoiler

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Miss Moneypenny lebt

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Und: Am Samstag, 14. Mai 2011 verkaufen die Moneypennys von 10-16 Uhr “Shabby Chic” und “Vintage Hip” unter den Arkaden des Metropol, am Rande des Flohmarkts am Bürkliplatz.

Alles hat ein Ende

Die grosse Reise ist vorbei, und wir sind wohlbehalten wieder in Old Helvetia angekommen (der Kultur- und insb. Preisniveauschock ist nach 5 Wochen Indien durchaus eingetreten).

39’272 Flugmeilen plus ein paar hundert halsbrecherische Buskilometer brachten uns in 10 Länder (Argentinien, Chile, Bolivien, Brasilien, USA, Singapur, Vietnam, Laos, Kambodscha und Indien) und 2 spezielle admin. Regionen Chinas (Hong Kong und Macao).

Was hat uns denn nun am besten gefallen? Unerwarteterweise sind wir uns ziemlich einig: Es waren die Nationalpärke Torres del Paine im chilenischen Patagonien sowie Eduardo Avaroa mit dem Salar de Uyuni in Bolivien.

Lago Pehoe, Torres del Paine

Lago Pehoe, Torres del Paine

Laguna Colorada, Bolivien

Laguna Colorada, Bolivien

Dann ganz klar Rajasthan, mit seiner Farbenvielfalt und der hervorragenden Küche.

Indian Ladies

Indian Ladies

Gadisar Lake, Jaisalmer

Gadisar Lake, Jaisalmer

Und vielleicht noch Angkor Wat, wenn es nicht so überlaufen und kommerzialisiert wäre.

Angkor Wat

Angkor Wat (mit Millionen anderen...)

Weniger gut gefallen – vom Essen und vom Ort Hoi An abgesehen – hat uns Vietnam. Die Landschaft zu eintönig, die Städte zu hektisch und leider auch das Wetter meistens schlecht.

Von den Städten hat uns Hong Kong am meisten begeistert (obwohl es viel zu kalt war).

Wong Tai Shin, Hong Kong

Wong Tai Shin, Hong Kong

Auch Buenos Aires und Miami werden wir vermissen. Und das schöne Udaipur, das sich allerdings nicht wie eine Stadt anfühlt.

Udaipur

Udaipur

Bestens in Erinnerung bleiben uns die fleischlichen Genüsse Argentiniens und ebenso die Freundlichkeit der Menschen in Laos und Indien. Und natürlich auch die ganzen anderen Eindrücke, die wir gesammelt haben.

Meet the Guru

Goodbye, Guru

An dieser Stelle ein paar Worte des Dankes:
- an alle treuen Blog-Leser, für das Interesse und das Feedback via Blog, Facebook oder Mail
- an alle Tippgeber, ganz besonders an Indienexpertin Pascale Krippendorf
- an Ursula und Dani, die uns in Singapur Logis gewährten und uns auf der Reise in die Halong Bay begleiteten
- und an die Firma Janssen-Cilag für ihre wunderbaren Produkte ;-)

Alle Fotos unserer Weltreise sind nun online auf Flickr.

Im Land Gottes

Zum Abschluss unserer Reise flogen wir von Delhi in God’s Own Country, wie sich der südindische Staat Kerala ziemlich unbescheiden nennt.

(Ob Gott weiss, dass Kerala – wie unser Fahrer Shafi behauptete – den höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum weltweit hat? Wir wollten es zuerst auch nicht glauben, bis wir dann ein Handgemenge vor einem offiziellen Liquorshop hautnah miterlebten).

Kathakali Show in Kochi

Traditionelle Kathakali Show in Kochi (ohne Alkoholeinfluss...)

Aber Kerala hat nicht nur Alkohol, sondern auch jede Menge Teeplantagen. Solche hatten wir noch nicht gesehen, umso eindrücklicher daher die hügelige Landschaft um Munnar.

Teeplantagen bei Munnar

Teeplantagen bei Munnar

Darüber hinaus ist Kerala auch das Gewürzparadies Indiens. Egal ob Pfeffer, Kardamom, Kurkuma oder das uns bis dato unbekannte Five Spices – in der Gegend um Periyar wächst alles.

Kerala unterscheidet sich von Nordindien in so ziemlich jedem Punkt. Sprache (Malayalam statt Hindi), Lese- und Schreibfähigkeit der Einwohner (99.8% vs. etwa 40% im Norden) und  Toiletten pro Haushalt (ca. 100%). Und die Männer tragen lustige Röcke, Dhotis genannt.

Mann mit Rock

Mann mit Rock

Auch das Essen ist komplett anders: Hier kommt alles auf den Teller, egal ob Schaf, Huhn oder Kuh. Angenehmerweise spazieren daher auch keine Kühe durch die Strassen. Der private Kochkurs im Hause einer indischen Familie in Thekaddy gehörte zweifellos zu den Highlights unserer Reise. Gegessen wird auch hier mit den Händen.

Meet the Locals

Meet the Locals

Nach der wenig spektakulären, dafür sehr entspannenden Fahrt mit dem Hausboot in den Backwaters von Alleppey…

Hausboot auf Backwaters

Hausboot auf Backwaters

… gings weiter nach Kovalam. Dort verbrachten wir die letzte Woche mit viel Relaxen, Ayurveda (Madame) und ersten Schritten im Golf (Monsieur).

Weitere Impressionen aus Kerala sind auf Flickr zu finden.

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