Im Land der untergehenden Sonne

Wenn die Tür des Taxis sich von selbst öffnet, der Taxifahrer weisse Handschuhe trägt und die Toilette mehr Knöpfe hat als die TV-Fernbedienung und auf Wunsch musiziert, dann befindet man sich in Japan.

Ja, Japan ist speziell, um nicht zu sagen “anders”. Auf der einen Seite bestaunt man traditionelle Bauwerke wie den Meiji-Schrein…

Meiji Jingu
Open doors
Meiji Jingu
Meiji Jingu

…oder die Anlage des kaiserlichen Palasts in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs.

Tokyo-3570
Kaiserpalast im Mittagslicht

Auf der anderen Seite begegnet man modernen Gebäuden und schräg angezogenen Leuten, wie bspw. in Shibuya oder Shinjuku.

Shinjuku
Reizüberflutung

Generell ist die Orientierung im Sündenviertel Shinjuku für den ortsunkundigen Europäer nicht ganz einfach. Alle – ja, alle – Lokale sind nur mit japanischen Symbolen verziert.

Shinjuku
Kann das mal jemand übersetzen, bitte?

Speisekarten sind nur auf Japanisch erhältlich, und leider spricht auch niemand – nein, niemand – Englisch. Restaurants verkaufen “Hormone”…

Tokyo-0253
Endlich mal ein Bild für Hormone

…während spezialisierte Läden kleine Hunde zum Mitnehmen feilbieten. Man sehnt sich halt manchmal nach ein wenig Wärme.

Tokyo-0251
Zum Mitnehmen oder hier essen?

Was man sich nicht entgehen lassen darf, ist der Tsukiji Fish Market. Die Vielzahl an bunten Fischen und Schalentieren lässt einen den etwas speziellen Geruch – zu früher Morgenstunde – völlig vergessen.

Tokyo Tsukiji Fish Market
Hidden treasures

Von dort ist es nur ein kleiner Fussmarsch ins hippe Ginza-Viertel (wo sich natürlich ein Besuch im Victorinox Store anbietet…).

Eine besondere Beziehung pflegen die Japaner zum Fuji-san, dem majestätischen Berg, der sich zu später Stunde hervorragend aus dem Tokyo Metropolitan Government Building bestaunen lässt.

Fuji-san
Fuji-san

Der Besuch war kurz. Und muss definitiv wiederholt werden. Weitere Fotos auf Flickr.

Bizarres Indochina

Hier noch ein Nachtrag, mit ein paar Beobachtungen aus dem Alltag in Laos, Kambodscha und Vietnam…

Shop mit unbekanntem Zweck (Vang Vieng, Laos)
Coiffure a la laotienne (Vang Vieng, Laos)
We were pleased to... (Vang Vieng, Laos)
Morto? Der Fahrstil, wahrscheinlich (Vang Vieng, Laos)

Essen wie Gott in Deutschland (Luang Prabang, Laos)
Arme Sau (Pakse, Laos)
Warnschild auf Bruecke (Don Khon, Laos)
I go for no. 7 (Siem Reap, Kambodscha)

Crispy stuff
Da geht doch noch mehr drauf... (vor Phnom Penh, Kambodscha)
Mittagspause (Phnom Penh, Kambodscha)
Kindersitz (Phnom Penh, Kambodscha)
Dr Fish Foot Massage
Foot Love...?! (Phu Quoc, Vietnam)
Vietnamesen moegen's schmal (Can Tho, Vietnam)
Und noch ein Klassiker: One Disc of Flied Rice

Von Phnom Penh über den Mekong nach Phu Quoc

Die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, ist eine unerwartet hübsche Stadt, mit einigen schönen Bauwerken und mehreren Märkten.

Wat Ounalom
Kaiserpalast & Silberpagode, Phnom Penh

Leider hat die Stadt eine sehr traurige Vergangenheit, wie der Besuch der Killing Fields und des Tuol Sleng Gefängnisses aufzeigte.

Tuol Sleng Prison

Sehr empfehlenswert das Kabiki-Hotel – eine echte Oase inmitten der Millionenstadt, für nur 50$. Die Restaurants Khmer Surin und Romdeng (hier arbeiten benachteiligte Jugendliche) waren ebenfalls gut.

Kabiki Hotel

Von Phnom Penh gings dann per Boot auf dem Mekong über die Grenze nach Vietnam.

Den Ort Chau Doc muss man definitiv nicht gesehen haben. Mit einem Minivan fuhren wir daher anderntags gleich weiter nach Can Tho – eine höchst erlebnisreiche Fahrt. Versprochen waren max. 15 Passagiere, zu Spitzenzeiten waren jedoch 30 an Bord – und wir die einzigen Nicht-Vietnamesen. Zudem unzählige Stopps, an denen immer wieder aggressive Verkäufer an Bord kamen.

Aggressive Selling

In Can Tho kann man nicht viel tun, ausser frühmorgens den Floating Market in Cai Rang besuchen.

Mr Hanh und sein Boot
Floating Market Cai Rang

Anschliessend flogen wir weiter auf die Insel Phu Quoc, wo wir uns ein paar Tage Erholung gönnen, bevor es dann nach Indien weiter geht.

Strand beim La Veranda Resort, Phu Quoc

Angkor für 1$

Nach unzähligen Naturwundern ist die Tempelanlage Angkor bei Siem Reap in Kambodscha ganz klar der architektonische Höhepunkt unserer bisherigen Reise.

Wir waren sehr beeindruckt von den Bauwerken (und auch von der Hartnäckigkeit der Kids, die alle etwas verkaufen wollten, und zwar alles für exakt 1$ – “mister, buy something – give me 1 dollaaaaa”)

Mönche, Moskitos, Elefanten

Auch den Süden von Laos wollten wir uns ansehen und so flogen wir nach Pakse. Dort besuchten wir den Wat Luang und wurden vom 20-jährigen Mönch Bout eingeladen, ein paar Worte mit ihm zu wechseln.

Meet the Monk

Die Stadt Pakse ist ansonsten allerdings derart leblos, dass man nur eins will – weiter.

Pakse, Rush hour, Samstag 17 h

Also anderntags mit Driver Phong und seinem Hyundai-Luxusvan gen Süden. Leider war Phong kein Meister der flüssig-flotten Fahrkunst (60 km/h max. und immer im 5. Gang; aber eben: Please don’t rush) und liess non-stop laotische Schnulzen laufen –  aber wer will es ihm verübeln, denn romantische Lieder sind in Laos erst seit 2003 erlaubt (das ist kein Witz).

Zuerst setzten wir mit der Fähre über den Mekong…

Don't pay the ferryman

…um uns – als kleinen Vorgeschmack auf Angkor Wat – den Khmer-Bergtempel Wat Phou anzusehen. Die Anlage ist noch recht gut erhalten, deutlich besser als My Son in Vietnam jedenfalls. Und auch weniger überlaufen.

Wat Phou, Maennerpavillon
Ausblick auf Prozessionsstrasse

Dann weiter zu den 4000 Inseln im Mekong. Wir wählten die Insel Don Khon, auf die man nur per Boot gelangt. Auf der Insel leben die Menschen ohne Auto, die meisten ohne Strom und generell ziemlich einfach. Morgentoilette und wöchentliches Haarewaschen der Kinder findet im Mekong statt. Dennoch grüssen die Einheimischen immer mit einem freundlichen Sabaydee.

Waschtag

Wir schliefen in einem Floating Studio auf dem Mekong (gut eingepackt unter einem Moskitonetz, denn die Biester verstehen keinen Spass). Nach dem Wüstenhotel in Bolivien sicher die speziellste Unterkunft bisher, sehr empfehlenswert!

Floating Studio
Sonnenuntergang, 4000 Inseln im Mekong

Die Insel erkundeten wir natürlich wieder mit dem Velo. Man sieht u.a. eindrückliche Wasserfälle, einsame Strände und kann per Boot hinausfahren auf den Mekong, um Delphine zu beobachten. Wir sahen immerhin deren 3, wenn auch nicht von sehr nahe.

Nussschalen am Long Beach

Noch etwas weiter südlich dann der Khong Phapeng Wasserfall (“The Jewel of the Mekong”).

Und zum Abschluss unseres Trips durch den Süden von Laos musste uns auch noch ein asiatischer Elefant ertragen. Er tat es mit Fassung – wir fanden es ziemlich unbequem.

Wer hat nun Angst vor wem?

Mit dem Damenrad durch Laos

Laos ist das menschenleerste Land Südostasiens und – gerade im Gegensatz zum geschäftigen Vietnam – herrlich ruhig und entspannt. Böse Zungen behaupten, Lao P.D.R. (People’s Democratic Republic, so die offizielle Bezeichnung) stehe für Please Don’t Rush.

Die Hauptstadt Vientiane, etwa so gross wie Zürich, ist nur ein verschlafenes grosses Dorf am Mekong. Hauptattraktion sind die goldene Stupa (Pha That Luang, das Nationalheiligtum von Laos), das alte Kloster Wat Si Saket mit seinen mehreren 1000 Buddha-Figuren und vielleicht noch der ausserhalb gelegene Buddha Park mit der liegenden Buddha-Statue. Daneben gibt es viele (französische) Restaurants, wo man sich nach Dauernoodles und Ewigreis auch mal ein Filet de boeuf gönnen kann.

Pha That Luang, das Nationalheiligtum von Laos
Pha That Luang, Nationalheiligtum von Laos
Kloster Wat Si Saket
Kloster Wat Si Saket
Buddha Park mit der liegenden Buddha-Statue
Buddha Park mit der liegenden Buddha-Statue

Dann per Bus nach Vang Vieng – ein wunderschöner kleiner Ort inmitten von Kalkfelsen, mit zahlreichen Höhlen, die man per Velo (Damenrad eben, siehe weiter unten) erreichen kann. Anschliessend ein Sundowner am Ufer des Nam Song.

Einmal waschen und legen bitte
"Einmal waschen und legen bitte"
Schulkinder auf dem Heimweg, ausserhalb Vang Vieng
Schulkinder auf dem Heimweg, ausserhalb Vang Vieng
Vang Vieng
Vang Vieng

Vang Vieng wäre noch viel beschaulicher, wären da nicht die Backpacker-Horden, die über das Dorf herfallen wie Heuschrecken. Und wenn sie nicht total dicht durch das Dorf torkeln, liegen (!) sie in den Restaurants und glotzen 10-jährige Friends-Folgen. Ok, man muss nicht immer alles verstehen…

Backpackers und Friends
Backpackers und "Friends"

Die Busreise weiter nach Norden war anstrengend. 7 Stunden für 250 km lassen erahnen, wie eng, kurvig und schlecht die Strassen sind. Leider wurde uns zuvor auf der kurzen Fahrt zum Busbahnhof noch die Kamera geklaut, was die Fahrt nicht angenehmer machte.

Luang Prabang liess dann die Laune schnell wieder steigen. Ein herrlich relaxter Ort, umgeben von zwei Flüssen, mit unzähligen Tempeln (und vielen orange gewandeten Mönchen) und jeder Menge guten Restaurants (z.B. Tamarind, wo man echt laotisch mit den Händen essen kann, oder das Blue Lagoon, mit Lao-Swiss-Cuisine).

Wat Xieng Tong
Wat Xieng Tong
Orange Mönche
Orange Mönche

Auch hier fuhren wir wieder mit dem Velo durch kleine Dörfer und Reisfelder in der Umgebung.

Velotour rund um Luang Prabang
Velotour rund um Luang Prabang

Der Zwischenstopp im Sisters Restaurant war lustig, wissen wir doch bis heute noch nicht mit letzter Sicherheit, ob wir Duck oder Dog gegessen haben. Wir tippen auf Duck, denn Hunde streunten bei Weiterfahrt noch einige herum.

Speisekarte im Sisters Restaurant
Speisekarte im Sisters Restaurant

Die Fahrten mit dem Slowboat auf dem Mekong zu den Pak Ou Höhlen und insb. mit dem Tuk Tuk zum Kuang Si Wasserfall lohnten sich ebenfalls. Sibylle meint: “Anders, aber fast so schön wie Iguazu.”

Kuang Si Wasserfall
Kuang Si Wasserfall
Kuang Si Wasserfälle zum zweiten
Kuang Si Wasserfälle zum zweiten

 

Hue, Hoi An, Saigon

Es gibt sie auch in Vietnam – die Sonne! Wir bekamen sie allerdings erst am 9. Tag zu Gesicht.

Aber der Reihe nach: Vom winterlichen Hanoi flogen wir nach Hue, das bis 1945 Landeshauptstadt war und berüchtigt ist für schlechtes Wetter. Und tatsächlich: Die Zitadelle und die verbotene Stadt sowie die zahlreichen Grabstätten der verschiedenen Kaiser und Koenige sahen wir alle im Nieselregen.

Tu Duc, Hue, Vietnam
Tu Duc, Hue, Vietnam
ebenfalls Tu Duc, Hue, Vietnam
ebenfalls Tu Duc, Hue, Vietnam
Zitadelle, Hue, Vietnam
Zitadelle, Hue, Vietnam

Also per Bus (120 km, 4 Stunden – man kommt nicht vorwärts auf Vietnams Strassen, denn jeder macht, wie er will) weiter nach Hoi An, der unbestritten schönsten Stadt Vietnams. Früher wichtigster Hafen an der Seidenstrasse ist Hoi An heute ein schmuckes, fast schon ruhiges Städtchen am Fluss, mit mehr Fahrrädern als den unendlich nervenden Vespas. Man fühlt sich fast ein wenig wie in Holland.

Japanische Bruecke in Hoi An, Vietnam
Japanische Bruecke in Hoi An, Vietnam

Hoi An hat – neben unzähligen Schneidern – viele sehr gute Restaurants mit hervorragender vietnamesischer Küche (ein Muss: Morning Glory, mit integrierter Kochschule!). Alternativ gönnt man sich am Flussufer in einer Strassenküche eine Schüssel Cao Lau (Lokalspezialität: Nudelsuppe mit Schwein) für 0.75 Fr…

Von Hoi An führt der Standardausflug an grasgrünen Reisfeldern vorbei nach My Son, einer ehemaligen Cham-Tempelstadt. Leider haben die amerikanischen Bomber nicht viel davon übrig gelassen.

Auf der Suche nach mehr Wärme mussten wir weiter bis Saigon, um dort mal wieder Sonne zu sehen. Saigon schlägt alles bisher Dagewesene in Sachen Verkehrschaos, Hektik und Gehupe – 9 Mio. Einwohner, 7 Mio. Motorbikes; so die neusten Zahlen.

Abendverkehr, Saigon, Vietnam
Abendverkehr, Saigon, Vietnam
4 pro Vespa dürfen's schon sein
4 pro Vespa dürfen's schon sein
Familientransporter
Familientransporter

Sehenswürdigkeiten gibt es kaum, so dass wir nach dem Besuch der sehr eindrücklichen Cu Chi Tunnels nach Laos weiter reisen, wo die Luft sicher besser sein wird…;-)

Vietnamese smile
Vietnamese smile

 

Von Singapur ins winterliche Nordvietnam

Von Hong Kong ging’s nach Singapur, to meet the Expats…An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Mr. Hu und seine zauberhafte Gemahlin Ursula für die wunderbare Gastfreundschaft!

Die Hippo-Bustour können wir empfehlen, ebenso den Botanischen Garten, die New Asia Bar im 72. Stockwerk des Swissotels und das Restaurant Lagnaa (Barefoot Indian Dining; excellent choice, Franziska und Roger!). Impressionen aus Singapur sind auf Flickr zu finden.

Mit den Hunzikers flogen wir dann nach Hanoi, um Nordvietnam zu erkunden.

Die Ha Long Bay zeigte sich nicht von ihrer besten Seite – die Sonne drang nie durch die Wolkendecke, dementsprechend war es winterlich kühl. Dennoch hatten wir Spass – statt Sonnenbrand auf dem Oberdeck halt eben ein gepflegter Jass im Restaurant unserer Dschunke…

Und die Ha Long Bay ist auch bei bedecktem Himmel ein Erlebnis. Wir besuchten ein Floating Village, nächtigten eine Nacht auf der Bai Tu Long Dschunke (wo uns sehr gutes Essen serviert wurde) und erkundeten schliesslich noch eine imposante Höhle.

Boat Shuttle
Floating Village, Ha Long Bay

In der Hauptstadt Hanoi hat jeder einen Töff, alle sind sie voll beladen und jeder muss irgendwo hin. Ein wirres Treiben, untermalt von endlosem Gehupe; das Ueberqueren der Strasse ist jedes mal ein kleiner Nervenkitzel.

Wer kriegt mehr Ladung drauf?
Wer kriegt mehr Ladung drauf?

Gut gefallen hat es uns im Restaurant von Madame Hien – besser als im Verticale, das ebenfalls dem Starkoch Didier Corlou gehört. Die Hotels der Hanoi Elegance Group sind hervorragend.

Da uns die vietnamesische Küche so gut gefiel, absolvierten wir noch einen Kochkurs inkl. Marktbesuch. Und – es muss an den professionellen Outfits gelegen haben – die Fried Spring Rolls, der Fish in Oyster Sauce und das Beef in Black Pepper Sauce gelangen und schmeckten hervorragend.

Die Frauen am Herd 😉
Vor dem Probieren lachten sie noch...

Die Hunzikers verabschieden sich wieder ins tropische Singapur, während wir weiter nach Hué reisen.

Hong Kong in 7 Tagen

Von Amerika über Arktis und Datumsgrenze nach China. Ziemlich arktisch waren und sind auch die Temperaturen in Hong Kong (es ist Winter). In einer Nacht wehte der Wind so stark, dass Autos aufs Dach gedreht wurden!

Vorsicht, Seitenwind!

(kleiner Spass am Rande…wir verstehen halt die TV-Nachrichten nicht so gut)

Nun mag Hong Kong nicht das “wahre” China sein, höchst eindrücklich und fernöstlich war es dennoch.

Klar, in erster Linie ist Hong Kong eine riesige Hafenstadt mit toller Skyline, guten Restaurants und Shopping ohne Limits (wenn man denn nicht gerade auf Weltreise und der Platz im Gepäck immer ein wenig knapp ist).

Central Pier, Hong Kong Island

Aber 90% des Territoriums von Hong Kong sind Grünfläche, weshalb es viel zu entdecken gibt und 7 Tage eher knapp sind, um alle Highlights ohne Hetze zu sehen. Schon am zweiten Tag sagte uns ein sehr alter chinesischer Mann, der in einem Park Fische fütterte, man brauche mindestens zwei Wochen für Hong Kong.

Dennoch hier unser Programm(vorschlag) für eine Woche. Zum Glück ist der öffentliche Verkehr überaus gut organisiert und mit der genialen Octopus-Karte kommt man für wenig Geld rasch in jeden Winkel.

Tag 1
Unser Hotel (Island Pacific, sehr empfehlenswert) war auf Hong Kong Island, weshalb wir zuerst den Man Mo- und den Tin Hau-Tempel besichtigten, ebenso den Hong Kong Park und den Victoria Park.

Tin Hau Tempel, Hong Kong Island

Am späten Nachmittag ruft der Peak, wo man sich einen Überblick über das Darunterliegende verschaffen kann.

Hong Kong Skyline, vom Peak aus gesehen

Tag 2
Es war kühl und es regnete, daher traf es sich gut, dass am Mittwoch alle Museen kostenlos besucht werden können. Das Museum of History zeigt die gesamte Geschichte Hong Kongs eindrücklich auf. Sehr empfehlenswert. Anschliessend die Uferpromenade für die allabendliche Symphony of Lights, zuvor vielleicht noch eine Hafentour mit der Star Ferry.

Tag 3
Ebenfalls not to miss: Das Chi Lin Kloster, der Sik Sik Yuan Wong Tan Sin Tempel und der Tempel der 10’000 Buddhas, alle etwas ausserhalb Kowloons.

Tempel im Nan Lian Garden, nahe Chi Lin Nunnery

Sik Sik Yuan Wong Tai Sin Temple

Tempel der 10'000 Buddhas

Auf dem Rückweg aussteigen in Mongkok für den Ladies Market und den Temple Street Night Market.

Tag 4
Ausflug nach Aberdeen zu den schwimmenden Hausbooten und Restaurants. Das Jumbo Floating Restaurant kann man besuchen (Gratis Shuttle), essen muss man dort definitiv nicht! Lieber mit dem Bus weiter nach Stanley, dort gibt es den Stanley Market und eine Uferpromenade mit netten Restaurants.

Uferpromenade in Stanley

Tag 5
Ausflug nach Macau. Die ehemalige portugiesische Kolonie hat eine schöne Altstadt und unzählige Casinos. Das Venetian ist immer noch das grösste Casino der Welt.

Chinese smiles everywhere

Grand Lisboa Casino, Macau

Wynn Resort, Macau

Canale Marco Polo im Venetian, Macau

Tag 6
Dann wollten wir noch die “weltgrösste freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung” sehen, und die ist auf der Insel Lantau. Dort empfiehlt sich auch ein Besuch im Po Lin Kloster.

Buddha in the mist

Tian Tan Buddha

Der Buddha und sein Kloster

Dann weiter ins Fischerdorf Tai O, wo man uns allerhand Knuspriges verkaufen wollte (was uns aber bei der Einreise nach Singapur sicher zum Verhängnis geworden wäre).

???

!!!

Tag 7
Nun könnte man intensiv shoppen. Wir reisen weiter nach Singapur.

Noch ein Wort zu den Gaumenfreuden: Leider wollte uns das chinesische Essen auch nach drei Anläufen nicht schmecken.

Schmeckt nicht...

Wir fokussierten daher auf die japanische Küche und empfehlen die Restaurants Ka Ma Do (in Kowloon – mit toller Aussicht auf den Hafen und deutlich günstiger als das 20 Stockwerke höher gelegene, ebenfalls besuchenswerte Aqua (danke an Silvia für den und viele weitere Tipps!)) und Causeway Bay) und Dozo (in Soho).