Hong Kong in 7 Tagen

Von Amerika über Arktis und Datumsgrenze nach China. Ziemlich arktisch waren und sind auch die Temperaturen in Hong Kong (es ist Winter). In einer Nacht wehte der Wind so stark, dass Autos aufs Dach gedreht wurden!

Vorsicht, Seitenwind!

(kleiner Spass am Rande…wir verstehen halt die TV-Nachrichten nicht so gut)

Nun mag Hong Kong nicht das “wahre” China sein, höchst eindrücklich und fernöstlich war es dennoch.

Klar, in erster Linie ist Hong Kong eine riesige Hafenstadt mit toller Skyline, guten Restaurants und Shopping ohne Limits (wenn man denn nicht gerade auf Weltreise und der Platz im Gepäck immer ein wenig knapp ist).

Central Pier, Hong Kong Island

Aber 90% des Territoriums von Hong Kong sind Grünfläche, weshalb es viel zu entdecken gibt und 7 Tage eher knapp sind, um alle Highlights ohne Hetze zu sehen. Schon am zweiten Tag sagte uns ein sehr alter chinesischer Mann, der in einem Park Fische fütterte, man brauche mindestens zwei Wochen für Hong Kong.

Dennoch hier unser Programm(vorschlag) für eine Woche. Zum Glück ist der öffentliche Verkehr überaus gut organisiert und mit der genialen Octopus-Karte kommt man für wenig Geld rasch in jeden Winkel.

Tag 1
Unser Hotel (Island Pacific, sehr empfehlenswert) war auf Hong Kong Island, weshalb wir zuerst den Man Mo- und den Tin Hau-Tempel besichtigten, ebenso den Hong Kong Park und den Victoria Park.

Tin Hau Tempel, Hong Kong Island

Am späten Nachmittag ruft der Peak, wo man sich einen Überblick über das Darunterliegende verschaffen kann.

Hong Kong Skyline, vom Peak aus gesehen

Tag 2
Es war kühl und es regnete, daher traf es sich gut, dass am Mittwoch alle Museen kostenlos besucht werden können. Das Museum of History zeigt die gesamte Geschichte Hong Kongs eindrücklich auf. Sehr empfehlenswert. Anschliessend die Uferpromenade für die allabendliche Symphony of Lights, zuvor vielleicht noch eine Hafentour mit der Star Ferry.

Tag 3
Ebenfalls not to miss: Das Chi Lin Kloster, der Sik Sik Yuan Wong Tan Sin Tempel und der Tempel der 10’000 Buddhas, alle etwas ausserhalb Kowloons.

Tempel im Nan Lian Garden, nahe Chi Lin Nunnery

Sik Sik Yuan Wong Tai Sin Temple

Tempel der 10'000 Buddhas

Auf dem Rückweg aussteigen in Mongkok für den Ladies Market und den Temple Street Night Market.

Tag 4
Ausflug nach Aberdeen zu den schwimmenden Hausbooten und Restaurants. Das Jumbo Floating Restaurant kann man besuchen (Gratis Shuttle), essen muss man dort definitiv nicht! Lieber mit dem Bus weiter nach Stanley, dort gibt es den Stanley Market und eine Uferpromenade mit netten Restaurants.

Uferpromenade in Stanley

Tag 5
Ausflug nach Macau. Die ehemalige portugiesische Kolonie hat eine schöne Altstadt und unzählige Casinos. Das Venetian ist immer noch das grösste Casino der Welt.

Chinese smiles everywhere

Grand Lisboa Casino, Macau

Wynn Resort, Macau

Canale Marco Polo im Venetian, Macau

Tag 6
Dann wollten wir noch die “weltgrösste freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung” sehen, und die ist auf der Insel Lantau. Dort empfiehlt sich auch ein Besuch im Po Lin Kloster.

Buddha in the mist

Tian Tan Buddha

Der Buddha und sein Kloster

Dann weiter ins Fischerdorf Tai O, wo man uns allerhand Knuspriges verkaufen wollte (was uns aber bei der Einreise nach Singapur sicher zum Verhängnis geworden wäre).

???

!!!

Tag 7
Nun könnte man intensiv shoppen. Wir reisen weiter nach Singapur.

Noch ein Wort zu den Gaumenfreuden: Leider wollte uns das chinesische Essen auch nach drei Anläufen nicht schmecken.

Schmeckt nicht...

Wir fokussierten daher auf die japanische Küche und empfehlen die Restaurants Ka Ma Do (in Kowloon – mit toller Aussicht auf den Hafen und deutlich günstiger als das 20 Stockwerke höher gelegene, ebenfalls besuchenswerte Aqua (danke an Silvia für den und viele weitere Tipps!)) und Causeway Bay) und Dozo (in Soho).