Im Land der untergehenden Sonne

Wenn die Tür des Taxis sich von selbst öffnet, der Taxifahrer weisse Handschuhe trägt und die Toilette mehr Knöpfe hat als die TV-Fernbedienung und auf Wunsch musiziert, dann befindet man sich in Japan.

Ja, Japan ist speziell, um nicht zu sagen “anders”. Auf der einen Seite bestaunt man traditionelle Bauwerke wie den Meiji-Schrein…

Meiji Jingu
Open doors
Meiji Jingu
Meiji Jingu

…oder die Anlage des kaiserlichen Palasts in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs.

Tokyo-3570
Kaiserpalast im Mittagslicht

Auf der anderen Seite begegnet man modernen Gebäuden und schräg angezogenen Leuten, wie bspw. in Shibuya oder Shinjuku.

Shinjuku
Reizüberflutung

Generell ist die Orientierung im Sündenviertel Shinjuku für den ortsunkundigen Europäer nicht ganz einfach. Alle – ja, alle – Lokale sind nur mit japanischen Symbolen verziert.

Shinjuku
Kann das mal jemand übersetzen, bitte?

Speisekarten sind nur auf Japanisch erhältlich, und leider spricht auch niemand – nein, niemand – Englisch. Restaurants verkaufen “Hormone”…

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Endlich mal ein Bild für Hormone

…während spezialisierte Läden kleine Hunde zum Mitnehmen feilbieten. Man sehnt sich halt manchmal nach ein wenig Wärme.

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Zum Mitnehmen oder hier essen?

Was man sich nicht entgehen lassen darf, ist der Tsukiji Fish Market. Die Vielzahl an bunten Fischen und Schalentieren lässt einen den etwas speziellen Geruch – zu früher Morgenstunde – völlig vergessen.

Tokyo Tsukiji Fish Market
Hidden treasures

Von dort ist es nur ein kleiner Fussmarsch ins hippe Ginza-Viertel (wo sich natürlich ein Besuch im Victorinox Store anbietet…).

Eine besondere Beziehung pflegen die Japaner zum Fuji-san, dem majestätischen Berg, der sich zu später Stunde hervorragend aus dem Tokyo Metropolitan Government Building bestaunen lässt.

Fuji-san
Fuji-san

Der Besuch war kurz. Und muss definitiv wiederholt werden. Weitere Fotos auf Flickr.