FloRenzi

Man kriegt nie genug von Italien. Darum ein kurzer herbstlicher Abstecher in Renzi’s Florenz.

Hin mit dem Flieger. Retour im spontan gemieteten Fiat 500X, mit drei Zufallsbekanntschaften, da der Rückflug abgesagt wurde. Lustig war’s.

Tyrrhenische Perlen

Und immer wieder Italien… Erneut wollte der Sommer verlängert werden. In Kalabrien soll das auch Anfang Oktober noch möglich sein. Und tatsächlich.

Apulien ist so langsam in aller Munde. Kalabrien noch nicht. Zu Unrecht – aber gut für den Touristen, der noch das authentische Italien sucht. Es gibt Orte, die sind so schön, man möchte für immer und ewig dort bleiben.

Zum Beispiel Scilla, mit seinem kleinen Fischerquartier Chianalea.

Und ganz besonders Tropea, die Perla del tirreno, auf schroffen Klippen gebaut, mit seiner wunderschönen Altstadt, den coolen Bars, und der Wallfahrtskirche Santuario Santa Maria dell’Isola auf ihrem Felsen.

A room with a view
Aussicht auf Santa Maria dell’Isola
Stromboli im Hintergrund
Coole Bar: Al MIgliarese

Ebenfalls schön: Pizzo. Von dort stammt der legendäre Tartufo di Pizzo, der mit Trüffeln rein gar nichts zu tun hat, sondern ein Dessert ist.

Unweit von Tropea, in Parghelia, lässt sich die Pizzuta bestaunen.

La Pizzuta

Und, ein paar Kilometer in die andere Richtung, das Capo Vaticano.

Capo Vaticano

Auf der Rückfahrt von Scilla nach Tropea hält man für einen Sundowner im auf einer Anhöhe gelegenen Nicotera. Die Aussicht ist überwältigend.

Nicotera
Sundowner

Weitere Fotos aus Kalabrien sind auf Flickr.

Wein, Weib, Wildschwein

Toscana. Wetter gut. Essen auch. Und der Wein erst. Fertig.

Porto Santo Stefano
Marina di Alberese – very windy
Montalcino
Pienza
San Vincenzo
Siena
Siena
Mazzanta, Vada
Lucca
Lucca
Bolgheri
Enoteca Tognoni, Bolgheri, nach dem Wildschwein
Volterra
Volterra
Pisa

Auf den Spuren von Justin Timberlake

Verglichen mit anderen Regionen in Italien ist Apulien wenig bekannt. Zu unrecht, wie wir finden. Der Stiefelabsatz weiss zu begeistern mit schönen weissen Städtchen, die meist auf einem Hügel stehen…

Locorotondo
Locorotondo

…mit maledivenartigen Stränden und nicht zuletzt mit Hotels, welche imposante Poollandschaften aufweisen. Daher sprachen wir schon bald nur noch von Ampoolien.

Man nehme als Beispiel die Tenuta Centoporte in der Nähe des Hafenstädtchens Otranto.

Ampoolien
Ampoolien

Das Mass aller Dinge ist aber sicher das Borgo Egnazia Resort. Dieses ist im Prinzip ein apulisches Dorf, das als Hotel fungiert, und verfügt über ganze vier Pools, wovon einer beheizt ist. Der absolute Luxus. Letztes Jahr hat Justin Timberlake hier seine Jessica geehelicht, und dafür angeblich 6.5 Million $ hingeblättert, also für das Hotel, nicht für die Jessica. Wir haben etwas weniger bezahlt, durften aber trotzdem im Pool baden. Definitiv eines der Top 3-Hotels bisher.

Pool Nr. 1 und 2
Pool Nr. 1 und 2

Auch die grösseren Städte lohnen einen Besuch, so z.B. Lecce. Dort gibt es auf der Piazza Duomo einen 68 Meter hohen Kirchturm, und rundherum zahlreiche verwinkelte Gassen. Oder der Klassiker – Alberobello, mit seinen Trulli.

Nonna ed il suo trullo
Nonna ed il suo trullo

Schliesslich Gallipoli, im Westen Apuliens. Das Städtchen liegt am Meer, und darum gibt es dort auch einen Fischmarkt. Die Fischer dort pflegen allerdings einen lokalen, für das ungeübte Ohr nahezu unverständlichen Dialekt.

Gallipoli
Gallipoli
Zum roten Hahn
Zum roten Kater

In Apulien kann man nicht nur baden, sondern auch hervorragend essen, z.B. in der Osteria di Chichibio in Polignano a Mare (unweit des Borgo Egnazia) oder in der Trattoria Gatto Rosso in Taranto.

Polignano a Mare
Polignano a Mare

Weitere Fotos auf Flickr.