Das Naturwunder Torres del Paine

Von El Calafate in Argentinien fuhren wir per Bus nach Chile, genauer nach Puerto Natales. Dort ist nicht viel zu unternehmen, ausser gut essen und trinken (z.B. eine Pizza im La Mesita Grande, das von der ausgewanderten Schweizerin Sandra geführt wird, Kaffee & Kuchen in der Chocolateria Patagonia Dulce und zum Dinner ins Mama Rosa). Das nagelneue Hotel Natalino können wir ebenso empfehlen.

Am nächsten Tag ruckelten wir im Mietauto über endlose Schotterpisten in den Parque Nacional Torres del Paine, wo wir 2 Tage verbrachten. Die wilde Schönheit der Natur, insb. die markanten Berge um die Cuernos und Torres del Paine, die türkisblauen Lagunen und auch die vielfältige Tierwelt (Kondore, Nandus, Füchse, Guanacos…), haben uns tief berührt. Hier einige (iPhone-)Impressionen:

Gletschersplitter am Lago Grey
Laid-back Guanaco vor den Torres
Laguna Azul
Lago Pehoe & Cuernos del Paine

Weiter südlich stoppten wir noch bei der Pinguinkolonie am Seno Otway , wo fleissig gebrütet wurde.

Meet the Penguins

Und nach einem kurzen Aufenthalt im unerwartet charmanten Punta Arenas (Tipp: Hotel Ilaia), der südlichsten Stadt Kontinentalsüdamerikas, verlassen wir das windige, aber wunderschöne Patagonien, und fliegen morgen via Santiago de Chile nach Calama in der Atacama-Wüste.

Alle Wege führen weg von Punta Arenas...

900 kg/m3

Soviel wiegt der ständig wachsende Perito Moreno Gletscher – und auch sonst hat er uns schwer beeindruckt. Ein Eisbrecher im wahrsten Sinne des Wortes, wirft er doch alle paar Minuten wieder mal ein paar Blöcke Eis in den Lago Argentino.

On the rocks

Die Gletscher-Trekkingtouren starten in El Calafate, dem Alice Springs Argentiniens. Die Firma Hielo y Aventura können wir empfehlen. Die beiden Aussteiger-Guides Eduardo und Ronson, einer Ex-Arzt, der andere Ex-Zahnarzt, führten uns zu den Highlights auf dem Gletscher, zum Schluss gabs noch einen Whisky on the rocks…

Die andere Dorfkönigin unterhält drei Restaurants unter dem Label Casimiro Biguá. Ebenfalls gut. Besser als La Lechuza.

Als Soundtrack für die insgesamt 3 Stunden Busfahrt durch herrlich karge Landschaften empfiehlt sich Federico Aubele’s Panamericana.

Zum Wetter in Patagonien ist zu sagen, dass es einen leichten Hang zur Theatralik hat und sich etwa alle 15 Minuten in neuem Gewand präsentiert. Lady Gaga ist ein Ladenhüter dagegen. So haben wir an einem Tag von sonnigen 10 bis zu Hagel bei gefühlten -10 Grad alles gesehen. Und der Wind bläst ohne Ende – 3-Wetter-Taft wird hier darum gar nicht erst verkauft. Dies als kleiner Trost für die zuhause Schlotternden.