Bizarres Indochina

Hier noch ein Nachtrag, mit ein paar Beobachtungen aus dem Alltag in Laos, Kambodscha und Vietnam…

Shop mit unbekanntem Zweck (Vang Vieng, Laos)
Coiffure a la laotienne (Vang Vieng, Laos)
We were pleased to... (Vang Vieng, Laos)
Morto? Der Fahrstil, wahrscheinlich (Vang Vieng, Laos)

Essen wie Gott in Deutschland (Luang Prabang, Laos)
Arme Sau (Pakse, Laos)
Warnschild auf Bruecke (Don Khon, Laos)
I go for no. 7 (Siem Reap, Kambodscha)

Crispy stuff
Da geht doch noch mehr drauf... (vor Phnom Penh, Kambodscha)
Mittagspause (Phnom Penh, Kambodscha)
Kindersitz (Phnom Penh, Kambodscha)
Dr Fish Foot Massage
Foot Love...?! (Phu Quoc, Vietnam)
Vietnamesen moegen's schmal (Can Tho, Vietnam)
Und noch ein Klassiker: One Disc of Flied Rice

Von Phnom Penh über den Mekong nach Phu Quoc

Die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, ist eine unerwartet hübsche Stadt, mit einigen schönen Bauwerken und mehreren Märkten.

Wat Ounalom
Kaiserpalast & Silberpagode, Phnom Penh

Leider hat die Stadt eine sehr traurige Vergangenheit, wie der Besuch der Killing Fields und des Tuol Sleng Gefängnisses aufzeigte.

Tuol Sleng Prison

Sehr empfehlenswert das Kabiki-Hotel – eine echte Oase inmitten der Millionenstadt, für nur 50$. Die Restaurants Khmer Surin und Romdeng (hier arbeiten benachteiligte Jugendliche) waren ebenfalls gut.

Kabiki Hotel

Von Phnom Penh gings dann per Boot auf dem Mekong über die Grenze nach Vietnam.

Den Ort Chau Doc muss man definitiv nicht gesehen haben. Mit einem Minivan fuhren wir daher anderntags gleich weiter nach Can Tho – eine höchst erlebnisreiche Fahrt. Versprochen waren max. 15 Passagiere, zu Spitzenzeiten waren jedoch 30 an Bord – und wir die einzigen Nicht-Vietnamesen. Zudem unzählige Stopps, an denen immer wieder aggressive Verkäufer an Bord kamen.

Aggressive Selling

In Can Tho kann man nicht viel tun, ausser frühmorgens den Floating Market in Cai Rang besuchen.

Mr Hanh und sein Boot
Floating Market Cai Rang

Anschliessend flogen wir weiter auf die Insel Phu Quoc, wo wir uns ein paar Tage Erholung gönnen, bevor es dann nach Indien weiter geht.

Strand beim La Veranda Resort, Phu Quoc

Hue, Hoi An, Saigon

Es gibt sie auch in Vietnam – die Sonne! Wir bekamen sie allerdings erst am 9. Tag zu Gesicht.

Aber der Reihe nach: Vom winterlichen Hanoi flogen wir nach Hue, das bis 1945 Landeshauptstadt war und berüchtigt ist für schlechtes Wetter. Und tatsächlich: Die Zitadelle und die verbotene Stadt sowie die zahlreichen Grabstätten der verschiedenen Kaiser und Koenige sahen wir alle im Nieselregen.

Tu Duc, Hue, Vietnam
Tu Duc, Hue, Vietnam
ebenfalls Tu Duc, Hue, Vietnam
ebenfalls Tu Duc, Hue, Vietnam
Zitadelle, Hue, Vietnam
Zitadelle, Hue, Vietnam

Also per Bus (120 km, 4 Stunden – man kommt nicht vorwärts auf Vietnams Strassen, denn jeder macht, wie er will) weiter nach Hoi An, der unbestritten schönsten Stadt Vietnams. Früher wichtigster Hafen an der Seidenstrasse ist Hoi An heute ein schmuckes, fast schon ruhiges Städtchen am Fluss, mit mehr Fahrrädern als den unendlich nervenden Vespas. Man fühlt sich fast ein wenig wie in Holland.

Japanische Bruecke in Hoi An, Vietnam
Japanische Bruecke in Hoi An, Vietnam

Hoi An hat – neben unzähligen Schneidern – viele sehr gute Restaurants mit hervorragender vietnamesischer Küche (ein Muss: Morning Glory, mit integrierter Kochschule!). Alternativ gönnt man sich am Flussufer in einer Strassenküche eine Schüssel Cao Lau (Lokalspezialität: Nudelsuppe mit Schwein) für 0.75 Fr…

Von Hoi An führt der Standardausflug an grasgrünen Reisfeldern vorbei nach My Son, einer ehemaligen Cham-Tempelstadt. Leider haben die amerikanischen Bomber nicht viel davon übrig gelassen.

Auf der Suche nach mehr Wärme mussten wir weiter bis Saigon, um dort mal wieder Sonne zu sehen. Saigon schlägt alles bisher Dagewesene in Sachen Verkehrschaos, Hektik und Gehupe – 9 Mio. Einwohner, 7 Mio. Motorbikes; so die neusten Zahlen.

Abendverkehr, Saigon, Vietnam
Abendverkehr, Saigon, Vietnam
4 pro Vespa dürfen's schon sein
4 pro Vespa dürfen's schon sein
Familientransporter
Familientransporter

Sehenswürdigkeiten gibt es kaum, so dass wir nach dem Besuch der sehr eindrücklichen Cu Chi Tunnels nach Laos weiter reisen, wo die Luft sicher besser sein wird…;-)

Vietnamese smile
Vietnamese smile

 

Von Singapur ins winterliche Nordvietnam

Von Hong Kong ging’s nach Singapur, to meet the Expats…An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Mr. Hu und seine zauberhafte Gemahlin Ursula für die wunderbare Gastfreundschaft!

Die Hippo-Bustour können wir empfehlen, ebenso den Botanischen Garten, die New Asia Bar im 72. Stockwerk des Swissotels und das Restaurant Lagnaa (Barefoot Indian Dining; excellent choice, Franziska und Roger!). Impressionen aus Singapur sind auf Flickr zu finden.

Mit den Hunzikers flogen wir dann nach Hanoi, um Nordvietnam zu erkunden.

Die Ha Long Bay zeigte sich nicht von ihrer besten Seite – die Sonne drang nie durch die Wolkendecke, dementsprechend war es winterlich kühl. Dennoch hatten wir Spass – statt Sonnenbrand auf dem Oberdeck halt eben ein gepflegter Jass im Restaurant unserer Dschunke…

Und die Ha Long Bay ist auch bei bedecktem Himmel ein Erlebnis. Wir besuchten ein Floating Village, nächtigten eine Nacht auf der Bai Tu Long Dschunke (wo uns sehr gutes Essen serviert wurde) und erkundeten schliesslich noch eine imposante Höhle.

Boat Shuttle
Floating Village, Ha Long Bay

In der Hauptstadt Hanoi hat jeder einen Töff, alle sind sie voll beladen und jeder muss irgendwo hin. Ein wirres Treiben, untermalt von endlosem Gehupe; das Ueberqueren der Strasse ist jedes mal ein kleiner Nervenkitzel.

Wer kriegt mehr Ladung drauf?
Wer kriegt mehr Ladung drauf?

Gut gefallen hat es uns im Restaurant von Madame Hien – besser als im Verticale, das ebenfalls dem Starkoch Didier Corlou gehört. Die Hotels der Hanoi Elegance Group sind hervorragend.

Da uns die vietnamesische Küche so gut gefiel, absolvierten wir noch einen Kochkurs inkl. Marktbesuch. Und – es muss an den professionellen Outfits gelegen haben – die Fried Spring Rolls, der Fish in Oyster Sauce und das Beef in Black Pepper Sauce gelangen und schmeckten hervorragend.

Die Frauen am Herd 😉
Vor dem Probieren lachten sie noch...

Die Hunzikers verabschieden sich wieder ins tropische Singapur, während wir weiter nach Hué reisen.