Auch den Süden von Laos wollten wir uns ansehen und so flogen wir nach Pakse. Dort besuchten wir den Wat Luang und wurden vom 20-jährigen Mönch Bout eingeladen, ein paar Worte mit ihm zu wechseln.

Die Stadt Pakse ist ansonsten allerdings derart leblos, dass man nur eins will – weiter.

Also anderntags mit Driver Phong und seinem Hyundai-Luxusvan gen Süden. Leider war Phong kein Meister der flüssig-flotten Fahrkunst (60 km/h max. und immer im 5. Gang; aber eben: Please don’t rush) und liess non-stop laotische Schnulzen laufen – aber wer will es ihm verübeln, denn romantische Lieder sind in Laos erst seit 2003 erlaubt (das ist kein Witz).
Zuerst setzten wir mit der Fähre über den Mekong…

…um uns – als kleinen Vorgeschmack auf Angkor Wat – den Khmer-Bergtempel Wat Phou anzusehen. Die Anlage ist noch recht gut erhalten, deutlich besser als My Son in Vietnam jedenfalls. Und auch weniger überlaufen.


Dann weiter zu den 4000 Inseln im Mekong. Wir wählten die Insel Don Khon, auf die man nur per Boot gelangt. Auf der Insel leben die Menschen ohne Auto, die meisten ohne Strom und generell ziemlich einfach. Morgentoilette und wöchentliches Haarewaschen der Kinder findet im Mekong statt. Dennoch grüssen die Einheimischen immer mit einem freundlichen Sabaydee.

Wir schliefen in einem Floating Studio auf dem Mekong (gut eingepackt unter einem Moskitonetz, denn die Biester verstehen keinen Spass). Nach dem Wüstenhotel in Bolivien sicher die speziellste Unterkunft bisher, sehr empfehlenswert!


Die Insel erkundeten wir natürlich wieder mit dem Velo. Man sieht u.a. eindrückliche Wasserfälle, einsame Strände und kann per Boot hinausfahren auf den Mekong, um Delphine zu beobachten. Wir sahen immerhin deren 3, wenn auch nicht von sehr nahe.

Noch etwas weiter südlich dann der Khong Phapeng Wasserfall (“The Jewel of the Mekong”).
Und zum Abschluss unseres Trips durch den Süden von Laos musste uns auch noch ein asiatischer Elefant ertragen. Er tat es mit Fassung – wir fanden es ziemlich unbequem.
