Familienferien in Marokko, Teil 1 – Das Meer

Zum ersten Mal Nordafrika. Mit der Swiss nach Marrakesch, dann mit dem Mietwagen nach Essaouira an den Atlantik.

Jedes Dorf auf dem Weg dorthin bietet Gelegenheit, die lokale marokkanische Polizei kennen zu lernen. Man muss nur ein bisschen zu schnell fahren – oder in unserem Fall nicht korrekt angeschnallt sein. Dann gibt’s vom Polizisten eine Busse, die der Vorgesetzte aus Mitleid mit dem armen Touristen jedoch wieder annulliert.

Jedenfalls kamen wir nach ca. 2 Stunden in Essaouira an und bezogen unsere Unterkunft in der empfehlenswerten und durchaus kinderfreundlichen Villa Quieta, die etwas ausserhalb der quirligen Altstadt liegt.

Vor den Sandstränden Essaouiras mit ihren zahlreichen Kitesurfern liegen die Iles Purpuraires mit der Hauptinsel Mogador. Jimi Hendrix war 1969 auch bereits da.

Kite Surfer’s Paradise

Die Medina (Altstadt) ist voll von kleinen Läden, Restaurants und Galerien. Die Galerie Kasbah sollte man nicht verpassen.

Ausblick von der Dachterrasse der Galerie Kasbah

Und natürlich gehört ein Besuch auf dem Markt zum Standardprogramm.

Farben und Düfte in allen Variationen
Durchs Tor, dann rechts

In Essaouira hat uns das Restaurant The Loft so gut gefallen, dass wir gleich zweimal dort waren (und wir wollten noch ein drittes Mal hin, aber mittwochs ist es leider geschlossen). Man kann hier etwas dem üblichen Tagine- und Couscous-Einerlei entfliehen und speist dazu in inmitten von speziellen Designobjekten.

Stylish: The Loft

Ebenfalls empfehlenswert, und ebenfalls sehr stylish, wenn auch nicht ganz günstig: Das Umia.

Gleich ums Eck bei der Villa Quieta empfiehlt sich ein Besuch in den beiden Restaurants des Riad Zahra.

Etwas ausserhalb von Essaouira lohnt sich ein Besuch der Fromagerie, und man fühlt sich gleich ein wenig wie in Griechenland. Viel weiter nördlich muss man aus unserer Sicht nicht fahren.

This is not Greece.

Als alternative Unterkunft, ebenfalls sehr familienfreundlich, bietet sich das Jardin des Douars an, mit seinem hervorragenden Restaurant, zwei Pools (einer davon nur für Erwachsene) und einem Spa. Die Fahrzeit mit dem Mietwagen bis ins Zentrum Essaouiras beträgt ca. 15 Minuten. Das Resort ist anscheinend fast immer ausgebucht. Man ist als Gast aber auch lediglich zum Mittagessen willkommen und darf dann auch die Pools benutzen.

Fischteich im Jardin des Douars.

Essaouira ist Marokko für Einsteiger, und es hat uns hervorragend gefallen. Dann gings weiter ins Zentrum von Marrakesch.