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Familienferien in Marokko, Teil 2 – Mitten in Marrakesch

Man liest, Essaouira sei der ideale Startpunkt, wenn man zum ersten Mal in Marokko ist. Und ja, nach den 5 Tagen in Essaouira waren wir dann bereit, in die Stadt Marrakesch einzutauchen.

Als Hotel wählten wir das Radisson Carré Eden, etwa 1 km entfernt von der Koutubia-Moschee und der Medina. Es hat uns gut gefallen dort, auch wenn es keinen Kinderpool gab und die Liegeplätze um den Pool rasch knapp werden. Dafür gibt es für unter 100€ eine Suite mit abgetrenntem Zimmer für die Kids, inkl. Frühstücksbuffet.

Ein Besuch im Musée Yves Saint-Laurent ist natürlich Pflicht, bevorzugt am Morgen. Mit Kindern wird man freundlicherweise an der Warteschlange vorbei eskortiert.

Been there, done that

Danach ein kurzer Besuch im zugehörigen Jardin Majorelle. Marokko und insbesondere auch Marrakesch liegen im Trend, daher ist dieser leider etwas übervölkert. Das Café und die gereichten Speisen waren aber durchaus ok.

Jardin Majorelle, mit Tausenden andern

Auch in der Medina ist man natürlich kaum jemals wirklich allein. Die Touristenströme bahnen sich ihren Weg durch die kleinen Gassen und Läden. Trotzdem gibt es immer wieder Orte und Momente der Stille.

Kasbah, nahe Palais el-Badi
Händler für Fahrräder und anderes

Ein sehr empfehlenswertes Restaurant in der Medina von Marrakesch ist das Trou au Mur. Herrliches Essen, tolle Aussicht von der Dachterrasse – der Trubel scheint ganz weit weg.

Trou au Mur, Prime Time (auf der Dachterrasse herrschte mehr Betrieb)

Ganz in der Nähe befindet sich das Musée de la Photographie, dessen Besuch sich ebenfalls lohnt. Nettes kleines Café auf der Dachterrasse.

Ebenfalls ein Highlight: Der Palais Bahia.

Palais Bahia

Wenn man mal wirklich raus aus dem Trubel der Grossstadt will: Mietauto nehmen und ca. 30 km nach Süden Richtung Atlasgebirge in den Jardin Anima fahren. Dieser wurde vom österreichischen Künstler André Heller mitten in der Wüste geschaffen und ist eine bezaubernde Oase der Ruhe. Zahlreiche Skulpturen sind dort ausgestellt, und man bestaunt imposante Pflanzen und Bäume.

Das Tor zur Oase
Ohne Worte
Kaktus in Übergrösse

Im Café Paul Bowles kann man nach all den Eindrücken einen hausgemachten Eistee geniessen.

Café Colorful

Wir können es kaum erwarten, wieder nach Marokko zu reisen.